Vom Autoverkäufer zum Energie-Unternehmer: Christofer Csernik über 7 Jahre enerix Aichach-Friedberg
Bevor Christofer Csernik 2019 enerix-Franchisepartner wurde, hatte er keine Berührungspunkte mit Photovoltaik. Als Automobilverkäufer brachte er damals PS auf die Straße. Heute liefert er seinen Kunden kostenfreie Energie. Mit seinen sieben Mitarbeitenden hat er mehr als 400 PV-Anlagen auf den Dächern seiner Heimatregion installiert. Wir haben mit ihm über den Sprung in die Selbstständigkeit gesprochen, welchen Herausforderungen er trotzte und wie er sein Unternehmen erfolgreich aufbaute.
Christofer, du warst vorher im Autohaus tätig. Wie kommt man von Audi und VW zu Photovoltaik?
Ich würde meinen Weg, wie ich auf enerix gestoßen bin, vielleicht etwas ungewöhnlich sehen. Ich war mit meinem Job im Autohaus nicht mehr super glücklich und wollte mich selbst verwirklichen. Durch den verstärkten Einzug der E-Mobilität ins Autohaus bin ich erst beim Thema Stromproduktion gelandet. Dann kam der Gedanke zu Photovoltaik und von dort war der Sprung gar nicht mehr so weit zu enerix.
Was meinst du mit selbst verwirklichen, bzw. was hat dich damals überhaupt dazu bewegt, dich selbstständig zu machen?
Ich wollte schon immer mein eigener Chef sein. Mein eigenes Geschäft aufbauen und meine eigenen Ideen entwickeln und umsetzen – und das mit einem erfolgreichen System im Hintergrund.
Und warum am Ende enerix und nicht der Alleingang?
Für mich war relativ schnell klar, mit enerix zu starten. Ich hatte schon vor der persönlichen Kontaktaufnahme ein sehr gutes Gefühl und kann mich auch noch sehr gut an die ersten Gespräche in der Zentrale mit den Gründern Peter, Stefan und den Kollegen erinnern – und an den Termin, bei dem meine Frau mich dann nach Regensburg begleitet hat. Das hat das positive Gefühl immer weiter bis zur Unterschrift bestätigt.
Hattest du vor dem Start Zweifel oder Bedenken?
Natürlich macht man sich vor so einer Entscheidung Gedanken. Ich bin von einem sicheren Festangestelltenverhältnis in die Selbstständigkeit gegangen. Da gibt’s natürlich Zweifel und Bedenken: Geht alles gut? Wird alles funktionieren? Aus meinem familiären Umfeld hatte ich zu jeder Zeit volle Unterstützung, das war sehr wichtig.
Was waren damals deine größten Herausforderungen?
Die ersten 12 Monate waren schon sehr anspruchsvoll, gerade auch, sich alles ohne technische Ausbildung anzueignen. Eine Herausforderung war zusätzlich, alles komplett als One-Man-Show aufzubauen. Im Nachhinein betrachtet ist das aber viel Wert, da ich jetzt im beruflichen Alltag immer noch den Bezug zu allen Arbeitsschritten habe.
Welche Unterstützung war beim Aufbau deines Standorts besonders wertvoll?
Ganz zu Beginn natürlich die Ausbildung, das Onboarding und das Heranführen an den Start von der Zentrale. Und vor allem anfangs der fast tägliche Kontakt zu Stefan, der mich bei der Planung der Anlagen unterstützt hat. Da erinnere ich mich gerne zurück.
Und heute, sieben Jahre später – wobei hilft dir enerix am meisten?
Das Wichtigste ist der Austausch untereinander. Also nicht nur mit der Zentrale, sondern auch mit den anderen Kollegen bzw. Partnern. Und natürlich auch nach wie vor der Kontakt zur Zentrale. Vieles ist vorgefertigt und muss nicht von null aufgebaut werden. Außerdem habe ich über enerix gute Kontakte zu den Herstellern und Lieferanten, was bessere Konditionen sichert und meine Anliegen schneller geklärt werden.
Wie hat sich deine Rolle vom Start bis heute verändert?
Sehr deutlich. Mittlerweile habe ich mir einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut. Wir arbeiten zusammen im Team und nicht mehr alleine. Es gibt Prozesse, die unsere tägliche Arbeit strukturieren. Alles läuft Hand in Hand, aus der One-Man-Show ist ein starkes Team zusammengewachsen.
Was war für dich der wichtigste Schritt auf dem Weg zum Unternehmensführer?
Eigene Mitarbeitende einstellen und damit ein Team aufbauen. Vorher habe ich alles allein gemacht – vom Kundengespräch bis zur Planung. Aber irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man das nicht mehr trägt. In meiner Region hat sich so die Marke enerix weiter etabliert, sowohl für meine Kundinnen und Kunden, als auch für neue Mitarbeitende.
Gibt es etwas, das du rückblickend anders machen würdest?
Ich würde frühzeitiger Personal einstellen, außerdem war das erste Büro nicht die beste Wahl hinsichtlich der Lage. Ansonsten bin ich rückblickend sehr zufrieden mit meinen Entscheidungen.

Was hat sich durch die Selbstständigkeit mit enerix persönlich für dich verändert?
Einiges. Vor allem mit der Erfahrung von mehreren Jahren am PV-Markt sieht man einige Dinge deutlich entspannter als früher und lässt sich mittlerweile nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Jeder, der die PV-Branche ein bisschen kennt, kann das gut nachvollziehen.
Welche Eigenschaften sollte ein zukünftiger enerix-Franchisepartner unbedingt mitbringen?
Fleiß, Begeisterung und Leidenschaft für das Thema PV / erneuerbare Energien, Ausdauer und Geduld.
Muss man aus der PV-Branche kommen, um mit enerix erfolgreich zu sein?
Nein, bin ich selbst ja auch nicht. Ein gewisses technisches Verständnis sollte jedoch schon vorhanden sein, um hier gut reinzukommen. Erfahrungen im Vertrieb sind definitiv vorteilhaft, wenn nicht sogar zwingend notwendig. Meines Erachtens sollte jeder Franchisepartner im Vertrieb aktiv sein.
Für wen ist das Modell eher nicht geeignet?
Die Selbstständigkeit ist kein klassischer 9-to-5-Job. Man muss manchmal auch die “Extrameile” gehen. Franchise heißt nicht, dass den Partnern alles abgenommen wird. Man muss schon selbst auch viel tun, offen für Neues sein und bereit sein, sich selbst weiterzuentwickeln.
Würdest du dich heute wieder für enerix entscheiden?
Ja. Weil ich hier Unterstützung erfahre und mir meine Tätigkeit auch nach sieben Jahren sehr viel Spaß und Freude bereitet.
Was würdest du jemandem mit auf den Weg geben, der überlegt, Franchisepartner bei enerix zu werden?
Überlege dir genau, ob die Selbstständigkeit zu dir passt und ob du hinter dem Thema stehst. Sammle im Vorfeld viele Informationen. Sprich mit bestehenden Franchisepartnern und besuche sie, wenn möglich, im Büro, um dich mit ihnen auszutauschen. Hier kannst du dir ein super Bild machen, damit am Schluss auch alles zusammenpasst.
Danke für deine Zeit, Christofer! 🙂
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